Smart Classroom Voice-Lift-System
Vorgabe: Eine Lehrkraft bewegt sich frei im vorderen Unterrichtsbereich, trägt kein Headset und keinen Taschensender, und die Stimme soll automatisch aufgenommen, KI-optimiert und gleichmäßig über den Raum verstärkt werden. Geeignet soll dieses System für Klassenräume mit einer Größe von 50 – 70 m².
Lösung: Das AISpeech MC04 sitzt idealerweise an der Decke über dem typischen Aktionsbereich der Lehrkraft. Mit seinem 3,5-m-Aufnahmeradius kann die Lehrkraft sich beispielsweise zwischen Tafel/Display, Lehrerpult und den ersten Schülerreihen frei bewegen.
Für Voice Lift ist eine dezentrale Beschallung sinnvoller als eine zentrale Beschallung beispielsweise von vorne - mehrere Lautsprecher mit moderatem Pegel statt ein Lautsprecher, der vorne sehr laut spielen muss. Dafür passt der AMC PCR5T sehr gut: 5"-Koaxial-Deckenlautsprecher, 100-V-Technik und 120° Abdeckung. Vier bis sechs Stück lassen sich in einem typischen Klassenraum als 2×2 bzw. (2x3)-Raster einfach verteilen.
Als Verstärker kommt der AMC iAC240 mit 1× 240 W an 100 V bzw. 4 Ω. Das passt von der Systemarchitektur gut zu einer zentral gespeisten 100-V-Deckenbeschallung. Dadurch kommt die Stimme nicht nur laut von vorne, sondern mit relativ niedrigem Pegel von mehreren Positionen über den Zuhörern. Genau das ist für Voice Lift wichtig. Ziel ist nicht: „Die Lehrkraft klingt wie eine Durchsage“, sondern eher „Die Lehrkraft klingt überall im Raum so, als wäre sie einfach etwas näher.“
Warum gerade 4× PCR5T statt zwei leistungsstärkere Alterativ-Modelle? Für Sprachverstärkung ist gleichmäßige Abdeckung wichtiger als maximaler Schalldruck. Der PCR5T hat eine nominelle 120°-Schallabdeckung. Bei vier Deckeneinbaulautsprechern kann man deshalb den notwendigen Pegel jedes einzelnen Lautsprechers reduzieren.
Das hat bei Voice Lift gleich mehrere Vorteile: weniger Pegel pro Lautsprecher → geringere Rückkopplungsneigung → gleichmäßigere Sprachverständlichkeit → angenehmerer Klang für Schüler und Lehrkraft.